Oberflächenschutz und Vergütungskonzepte

 

Versiegeln von Böden und Erstellen von Fleckschutzsystemen

Dem Versiegeln geschliffener Betonböden kommt eine große Bedeutung zu, denn damit wird zum einen ein Fleckenschutz erreicht, zum anderen eine leichtere Reinigung. Maßgeblich für die Wahl des Fleckschutzsystems oder der Imprägnierung ist allerdings die Art der Nutzung des jeweiligen Bodens, die Ansprüche des Nutzers sowie die Belastung, die dauerhaft auf den Boden einwirkt.

Versiegeln Betonoberflächen: Mit Fleckschutz Designestrich und Betonböden schützen

Warum soll die Imprägnierung Designestrich oder Betonboden schützen? Der Grund dafür ist ganz einfach: Der Boden wird damit länger ansehnlich gehalten, ist leichter hygienisch zu reinigen und behält seinen Wert. Durch das Fleckschutzsystem bzw. die Anwendung desselben wird ein Schutz gegen chemische, mechanische und biologische Einwirkungen auf den Boden erreicht. Das Versiegeln geschliffener Betonböden schützt somit vor dem Eindringen von Stoffen und damit vor Flecken. Individuelle Anforderungen sind jedoch der Grund dafür, dass es verschiedene Varianten für den Schutz der Böden gibt. Dies erklärt sich schon allein dadurch, dass die Böden im industriellen Bereich anderen Belastungen standhalten müssen als im privaten Raum.

Mit dem Versiegeln Betonoberflächen schützen: Imprägnierung oder Versiegelung?

Laien benutzen beide Begriffe oft synonym, doch der Fachmann weiß um die Unterschiede: Ob Versiegelung oder Imprägnierung Designestrich und Betonboden schützen, sind zwei völlig verschiedene Dinge! Kurzgefasst: Die Imprägnierung ist nur eine dünne Schutzschicht, die lediglich die Wände der Poren benetzt und gegen das Eindringen von Stoffen schützt. Beim Versiegeln und Beschichten aber werden die Poren an der Oberfläche völlig verschlossen. Ist die Schichtdicke stärker als 0,1 mm, handelt es sich nicht mehr nur um eine Versiegelung, sondern sogar um eine Beschichtung.
Ob mit einem Fleckschutz Beton Böden imprägniert oder versiegelt werden, kann anhand des folgenden Vergleichs festgestellt werden:



 

  • Beschichtung
    Die Schutzwirkung ist bei der Beschichtung sehr gut. Um eine chemische Beständigkeit zu erreichen, muss das System auf unterschiedliche Nutzungsarten abgestimmt werden, dies gilt auch für die mechanische Beständigkeit. Dann wird eine lange Lebensdauer des Bodens erreicht. Die Beschichtung wird zum Beispiel im gewerblichen Bereich und bei Böden mit einem hohen Verschmutzungsrisiko eingesetzt, ebenso in der Industrie sowie in der Gastronomie und öffentlichen Verwaltung. Die Beschichtung ist transparent, bleibt aber dennoch sichtbar, es wird ein matter bis glänzender Boden erzeugt, dessen Farbtiefe verstärkt ist.

 

  • Dünnbeschichtung
    Die Beständigkeit gegen chemische Einflüsse ist wenig ausgeprägt, dafür liegt eine hohe mechanische Beständigkeit vor. Auch die Dünnbeschichtung wird in Gewerbe und Industrie eingesetzt, kann aber auch als Fleckschutz Designestrich und Betonböden im Privatbereich sowie in Verkaufsräumen schützen. Die Farbtiefe des Bodens wird verstärkt, der Eindruck ist matt bis glänzend.

 

  • Imprägnierung
    Die chemische Beständigkeit ist bei der Imprägnierung ebenso hoch wie die mechanische Beständigkeit, insgesamt ist die Schutzwirkung sehr hoch. Die Imprägnierung soll meist als Fleckschutz Beton Böden schützen, die in Verkaufsräumen, in Industrie und Gewerbe liegen. Meist wird sie beim letzten Poliergang aufgebracht. Großer Vorteil: Die Imprägnierung ist nicht sichtbar, sie kann sowohl glänzend als auch nicht glänzend sein. Die Poren werden hier nur benetzt, daher ist es auch möglich, keine Farbvertiefung entstehen zu lassen. In Fleck-Stopp-Tests schneidet die Imprägnierung leicht schlechter ab als die Beschichtung.

 

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